Erst kürzlich konnte unser Kamerad OFM Gregor Eder die zweijährige Ausbildung zum Feuerwehrtaucher erfolgreich abschließen.

Im ersten Ausbildungsjahr gilt es eine fünftägige Grundausbildung zum Taucher zu absolvieren im zweiten Jahr erlernt man Personenbergungen aus Gewässern mit bis zu 20 Meter tiefe. In den kommenden Jahren erwarten den neuen Feuerwehrtaucher noch eine IST-Standkontrolle im dritten Jahr auf den der Abschluss der Ausbildung zum Einsatztaucher im vierten Jahr folgt.

Wir wünschen ein unfallfreies Arbeiten bei dieser speziellen, herausfordernden Aufgabe als Feuerwehrtaucher! "Gut Luft!"

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Was viele nicht wissen: In der Stadt Villach gibt es keine Berufsfeuerwehr, wie zum Beispiel in Klagenfurt. Vor einigen Jahren ist man in Villach einen anderen Weg gegangen, der sich als effizient und dabei um vieles kostengünstiger erwiesen hat. Es war die Geburtsstunde des "SET Bereitschaftsdiensts".

An Werktagen besetzen tagsüber im Einsatzfall die Angestellten der Werkstätte und der Verwaltung in der Abteilung Feuerwehr die ersten und wichtigsten Fahrzeuge, um die Zeit für die gleichzeitig alarmierten Freiwilligen Feuerwehren zu überbrücken. Nachts, an Wochenenden und Feiertagen wird das über den SET Bereitschaftsdienst sichergestellt, dass sofort eine Mannschaft ohne Zeitverlust zum Einsatz ausrücken kann. Diese Bereitschaft steht auch speziell für Kleinalarme bereit, um die Freiwilligen Feuerwehren zu entlasten.

Um die gewohnt hohe Qualität weiterhin zu gewährleisten, wurde dieses System in einer Arbeitsgruppe evaluiert und ein modulares Schulungsprogramm sowie eine EDV-gestützte Anmeldung eingeführt. Am 15.7. war es für die Mitglieder der FF Vassach soweit, wo im Rahmen der Basis-Schulung die neuen Abläufe vorgestellt und die beiden wichtigsten Fahrzeuge genauer präsentiert wurden. Die Mitarbeiter der Abteilung gingen dabei sehr kompetent und ausführlich auf die mitgeführten Geräte ein, damit das freiwillige Bereitschaftspersonal im Einsatzfall effizient helfen kann. So sind wir jetzt noch besser gerüstet und stellen gerne unsere Freizeit zur Verfügung, um unseren Beitrag zur Sicherheit in Villach zu leisten.

  • 2020-07-15
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Der über das Frühjahr pandemiebedingt eingestellte Übungsbetrieb nimmt nun langsam wieder Fahrt auf. Im Mai starteten wir mit ersten Kleingruppenübungen, nun können Übungen wieder beinahe in gewohnter Manier abgehalten werden.

Dass die Wissensbegierde der Kameraden über die vergangene übungsfreie Zeit nicht gelitten hat, zeigt die Anzahl von gleich 30 teilnehmenden aktiven Kameraden an der Übung vergangenen Freitag. Die von unseren Gruppenkommandanten Oberlöschmeister André Plankensteiner und Brandinspektor Christian Sumper ausgearbeitete Übung zum Thema Strahlrohrführung, Umgang und Verwendung diverser Löschmittel als auch der richtige Umgang mit Ölbindemittel wurde mit Interesse angenommen.

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Endlich wieder Übungen!

Nach den ersten, schrittweisen, Lockerungen der Covid-19 Maßnahmen ist es uns nun endlich wieder erlaubt in Kleingruppen Übungen durchzuführen. Natürlich gelten nach wie vor besondere Regeln wie das Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes im Feuerwehrfahrzeug als auch bei der Übung/dem Einsatz selbst sowie besondere Hygienemaßnahmen um einer möglichen Infizierung der Lungenkrankheit vorzubeugen.

Die erste Kleingruppenübung in dieser ungewöhnlichen, besonderen Zeit wurde von unserem Hauptmaschinisten HFM Christoph Winkler durchgeführt. Mit einem Teil unserer ausgebildeten Maschinisten wurden die grundlegenden Handgriffe unserer Tragkraftspritze wieder ins Gedächtnis gerufen, ordentlich geübt und damit auch verinnerlicht. Neben dem grundlegenden Aufbau und der richtigen Verwendung einzelner Komponenten mussten die Teilnehmer, unter Stress, Szenarien wie Staudruck, mögliche Schlauchplatzer oder theoretische Höhenunterschiede bei der Wasserförderung bewältigen.

Es ist toll, dass es langsam wieder losgehen kann. Übung macht ja sprichwörtlich den Meister und es ist bei der Feuerwehr einfach viel Übung nötig um bei der großen Vielfalt an Einsatzszenarien schnell, überlegt und vor allem richtig zu handeln. Wie diese Übung auch gezeigt hat, sind sich alle der aktuellen Situation bewusst und die Maßnahmen werden strikt eingehalten.

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Letzten Freitag wurde im Rüsthaus unserer Feuerwehr die Jahreshauptversammlung abgehalten und auf das ereignisreiche, vergangene Jahr 2019 zurückgeblickt. Als politischen Vertreter der Stadt Villach durften wir GR Herbert Hartlieb, von den Villacher Feuerwehren Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz und Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach Martin Regenfelder begrüßen. Zudem freuen wir uns, dass auch dieses Mal einige Ehrengäste von befreundeten Blaulichtorganisationen wie dem Roten Kreuz und der Wasserrettung unserer Einladung gefolgt sind.



344 Aktivitäten – 2.604 Mann – 7.729 Stunden



"Die Gesamtzahl der Stunden belegt, dass die Kameraden der FF Vassach wieder einmal sehr viel geleistet haben. Über 7.700 Stunden im Dienste der Bevölkerung sind ein nicht unwesentlicher Beitrag im Gefüge der Villacher Feuerwehren.", so Kommandant Alexander Tomasi



Nicht weniger als 43 Einsätze galt es vergangenes Jahr zu bewältigen wobei der Lagerhallenbrand eines Reifenhändlers und der Vollbrand eines Bereichs im Altstoffsammelzentrum aufgrund ihrer Größe oder Komplexität besonders hervorzuheben sind. Daneben beschäftigten uns einige schwere Verkehrsunfälle und die Unwetterserie vergangenen November. Auch die Ausbildung erfreut sich bei unseren Kameraden großem Interesse - 2019 wurden von 27 Teilnehmern 22 verschiedene Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Dass auf den Nachwuchs unserer Feuerwehr großer Wert gelegt wird, ist ja schon lange bekannt. So war unsere Feuerwehrjugend auch 2019 wieder bei zahlreichen Veranstaltungen und Übungen eingebunden, wie abschließend aus dem Bericht unseres Kommandanten hervorging.

Vor den Vorhang geholt wurden Yannik Irrenfried, Justin Kneif, Theresa Liebert, Laura Sidorenko die ihren Eid gegenüber GR Herbert Hartlieb gelobten und denen der Dienstgrad FM verliehen wurde. Unser Kameradschaftsführer Christian Ettl wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Nach den Grußworten der Ehrengäste und den Schlussworten des Kommandanten wurde die Jahreshauptversammlung mit einem kräftigen "Gut Heil" geschlossen und der Abend kameradschaftlich bei gutem Essen und Getränken ausklingen gelassen.

Wir möchten in diesem Zusammenhang noch auf unseren detaillierten Jahresbericht von 2019 verweisen.

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Villach durfte vom 22. bis 28.1. 2020 Gastgeberstadt der Nationalen Winterspiele der Special Olympics (Special Olympics ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung) sein. Insgesamt nahmen ca. 900 AthletInnen und 400 TrainerInnen an der Veranstaltung bei neun verschiedenen Disziplinen teil.

Natürlich sind solche Großveranstaltungen nur mit der Mitwirkung und Hilfe von vielen, vielen Freiwilligen möglich. So trugen auch alle Villacher Feuerwehren durch verschiedenste Absperr- und Transportdienste sowie Teilnahmen an Feierlichkeiten nicht ganz unwesentlich zum Gelingen bei. Wir von der Feuerwehr Vassach konnten unseren Beitrag leisten, in dem einige Kameraden Ordnerdienste bei der Ballspielhalle Lind durchführten. Besondere Begegnungen und wahre Emotionen konnte vor allem unsere Feuerwehrjugend erleben. Unsere Jugendlichen standen bei den Siegerehrungen am Sonntag am Rathausplatz beim Einzug der SiegerInnen Spalier und trugen die Tablets mit Medaillen zur offiziellen Übergabe. Unsere Kameraden BI Christian Sumper und LM Marco Unterüberbacher hatten zudem die besondere Ehre einige Medaillen an die AthletInnen zu überreichen und sich mit ihnen zu freuen. Bei der Eröffnungsfeier waren es seitens unserer Feuerwehr JFM Julia Griesser und BI Christian Sumper, die als Taferlträger zwei Abordnungen beim fulminanten Einzug in die Villacher Stadthalle begleiten durften!

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Das Ö3 Weihnachtswunder ist eine jährliche, vorweihnachtliche Spendenaktion zugunsten von Licht ins Dunkel. Die Charity-Veranstaltung wurde 2014 ins Leben gerufen und übertrifft sich Jahr für Jahr mit der Summe an gesammelten Spendengeldern. Bisher durfte sich jedes Jahr eine Landeshauptstadt über den Besuch des Radiosenders freuen, heuer aber findet das Ö3 Weihnachtswunder in unserem schönen Villach statt, genauer am Hans-Gasser-Platz.

Wir sahen das als optimale Möglichkeit auch dieses Jahr wieder etwas Gutes zu tun, nachdem der Erlös unserer letztjährigen Friedenslichtaktion an eine abgebrannte Ziegenzucht in St. Job (Gemeinde Finkenstein) ging, wo eine Kleinfamilie so kurz vor Weihnachten plötzlich vor dem Nichts stand.

Mit dem Wissen, dass die Charity-Aktion heuer in Villach stattfinden wird veranstalteten wir heuer erstmalig ein Krampuskränzchen vor unserem Rüsthaus. Dabei zählte aber nicht nur der gemeinschaftliche und unterhaltende Gedanke sondern eben auch Spenden für das Ö3 Weihnachtswunder zu sammeln. Genau diese Spenden konnten wir jetzt, zum Start der Veranstaltung am 19. Dezember, persönlich auf dem Hans-Gasser-Platz vorbeibringen und an Ö3 überreichen! Es ist eine etwas andere Art zu helfen, als man es von uns als Feuerwehr erwartet, aber wir hoffen wir können dadurch eine weitere Vorbildfunktion einnehmen und euch dazu animieren, es uns gleich zu tun und für diese großartige Aktion zu spenden.

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Am ersten Adventsonntag war es soweit und das erste Krampuskränzchen der FF Vassach fand beim unserem Feuerwehrhaus statt. Der Platz neben der Kirche wurde von unserem Kameradschaftsführer und seinem Team in bewährter Art und Weise perfekt für die Veranstaltung hergerichtet.

Pünktlich zu Veranstaltungsbeginn trafen zahlreiche Besucher aus dem Dorf mitsamt ihren Kindern bei uns ein. Die Zeit, bis zum Eintreffen der Krampusgruppe Möltschach wurde bei Kinderpunsch oder Glühwein sowie Broten und heißen Maroni überbrückt. Als dann die Dunkelheit in Vassach hereinbrach, konnte man schon von Weitem das Glockenläuten der Krampusse hören. Unter großem Lärm führte die Krampusgruppe Möltschach ihr Programm auf. Einige verschreckte Kinder versteckten sich hinter ihren Eltern und beobachten das schaurige Spektakel aus einer sicheren Perspektive. Nach der beeindruckenden Aufführung demaskierten sich die schaurigen Gesellen und alle Kinder hatten die Möglichkeit sich die Krampusmasken einmal näher anzusehen. Eine gelungene Veranstaltung für Jung und Alt.

Wofür wir uns als Feuerwehr noch bedanken möchten, sind die zahlreich eingegangenen Spenden. Diese werden im Rahmen des Ö3-Weihnachtswunders zwischen 19-24 Dezember dieses Jahres am Hans-Gasser-Platz in Villach an Ö3 übergeben! Großen Dank auch der Krampusgruppe aus Möltschach für die tolle Darbietung

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Seit diesem Jahr setzt man in Kärnten nun auch auf den bewährten Österreichischen Feuerwehr Atemschutz Test (kurz ÖFAST). Dieser ist schon in zahlreichen Bundesländern fixer Bestandteil und dient zur Überprüfung der Fitness von Atemschutzträgern. Der Zeitraum für die verpflichtende ärztliche Unterstuchung (Spirometrie und Leistungs-EKG) wird nun von ursprünglich 3 Jahren auf 5 Jahre verlängert. Dafür muss der ÖFAST jährlich absolviert werden.

Wie funktioniert der Österreichische Feuerwehr Atemschutz Test?

Beim ÖFAST müssen die Atemschutzgeräteträger sieben Stationen der Reihe nach und unter vollständiger Atemschutzausrüstung in einer vorgegebenen Zeit absolvieren. Dabei gibt es Zeitgrenzen für die einzelnen Stationen als auch eine Gesamtzeit. Zu bewältigen sind folgende Stationen:

1. 200 m gehen ohne Last und 100 m mit 2 B–Schläuchen
2. Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab
3. 100 m gehen mit 2 Kanistern à 20 kg
4. Hindernisse übersteigen und unterkriechen
5. C- Schlauch aufrollen
6. Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab
7. 100 m gehen mit 2 B-Schläuchen und 200 m gehen ohne Last

In unserer Feuerwehr konnten alle 19 aktiven Atemschutzträger mit gültigem ärztlicher Attest den ÖFAST problemlos absolvieren. Damit erfüllen wir auch weiterhin die Vorraussetzung mit 3 Atemschutzträgern für 1 Atemschutzgerät. Durchgeführt wurde dieser Test von unserem Atemschutzbeauftragten Oberbrandmeister Mario Gschwandtner.

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Um das Einsatzgebiet besser kennenzulernen und damit die Zusammenarbeit im Ernstfall möglichst reibungslos funktioniert, werden im Bezirk Villach-Stadt sogenannte Gemeinschaftsübungen abgehalten. Die Feuerwehr Vassach ist Teil der Gemeinschaft "Villach Nord-West", bestehend aus den Feuerwehren Vassach, Wollanig, Fellach, St. Martin und Pogöriach. Den Abschluss der heurigen Übungssaison bildete die Annahme, dass es zu einem ausgedehnten Wirtschaftsgebäudebrand mit einer vermissten Person im Stadtteil St. Leonhard gekommen ist.

Nachdem die Übungseinsatzmeldung von unserer Bezirksalarmzentrale übermittelt wurde, rückten die Übungsteilnehmer unverzüglich aus. Die Einsatzleitung übernahmen wir als örtlich zuständige Feuerwehr. Nachdem sofort klar war, dass es sich um eng verbautes Gebiet handelt, wurde vom Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt ein Bereitstellungsraum bei der Kirche St. Leonhard errichtet, was auch mustergültig funktioniert hat. Als erste Schritte wurde von den zwei Tankwägen Atemschutztrupps zur Personensuche und Angriffsleitungen für die Brandbekämpfung eingesetzt, die Kleinlöschfahrzeuge stellten die Wasserversorgung von den Hydranten im Umkreis her.

Bereits nach relativ kurzer Zeit konnte durch Übungseinsatzleiter BI Christian Sumper "Brand aus" vermeldet werden. Bei der abschließenden Nachbesprechung wurde auf etwaige Verbesserungsvorschläge eingegangen, wobei die Rückmeldungen für die Übungsvorbereitung durch das Kommando der FF Vassach OBI Alexander Tomasi und BI Hannes Ettl sowie die Durchführung selbst durchwegs positiv waren.

Der Jahreszeit angemessen, lud die Kameradschaft der FF Vassach dann die Teilnehmer zu einem kleinen "Oktoberfest" stilecht mit Weißwürsten und Brezen zur Pflege der sozialen Kontakte ins Rüsthaus Vassach ein.

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