Die letzte Schulwoche hat für die Schülerinnen und Schüler der VS 10 – Vassach noch ein aufregendes Highlight gebracht. Kurz nach 09:00 Uhr wurde von der für den Brandschutz verantwortlichen Lehrkraft ein Probealarm ausgelöst und daraufhin der eingeübte Ablauf in Gang gesetzt. Parallel zur sofort eingeleiteten Räumung wurde der Feuerwehr-Notruf abgesetzt, worauf das RLFA der FF Vassach zur Schule ausrückte. Dort wurde die Vollzähligkeit aller in der Schule anwesenden Personen und mittels Atemschutztrupp das Schulgebäude kontrolliert.

Dank der guten Ausbildung aller Funktionsträger in der Schule verlief alles reibungslos und die Kinder und Lehrerinnen konnten bald wieder ins Schulgebäude zurückkehren.

Zum Abschluss durften die Schüler*innen der vierten Klasse noch ein wenig ausprobieren, wie es sich anfühlt, ein Strahlrohrführer zu sein.

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Vergangenen Samstag war wieder ein Übungstag für die Kräfte unserer Feuerwehr. Diesmal widmeten wir uns dem Thema "Löschen mit Schaum". Mit dem Zutritt zum Umweltschutzgleis der ÖBB am Verschiebebahnhof in Fürnitz wurden schon vorab perfekte Bedingungen für den Ablauf der Übung gesorgt.

Bei Einsätzen mit Schaum gibt es vieles zu beachten: Im Endeffekt müssen der Druck am Schaumrohr, die Zumischrate des Schaummittels und die verwendeten Gerätschaften zusammenpassen, um einen löschfähigen Schaum zu generieren.

Die Übung eignete sich also nicht nur perfekt, um die Theorie zur Herstellung von Löschschaum in die Praxis umzusetzen - Nein, die Maschinisten hatten auch die Möglichkeit, die automatische Schaummittelzumischung mittels Digidos-System der Mehrbereichspumpe unseres RLF zu beüben.

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Am 16.03. fand eine Begehung des vor der Eröffnung stehenden Senecura Pflegezentrum Vassach durch unsere Führungskräfte statt. Die Leiterin des Pflegezentrums, Frau Kreuzer, führte uns durch den Komplex und gab uns Einblicke in die verschiedenen Bereiche. In Zukunft wird das Gebäude 150 Bewohnern und 110 Mitarbeitern ein neues zu Hause bieten. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Besichtigung, um im Einsatzfall die Gegebenheiten vor Ort zu kennen. Wir bedanken uns recht herzlich für die Führung und wünschen alles Gute für die Eröffnung.

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Auf Einladung von Gruppenkommandant Brandinspektor Christian Sumper fand heute ein virtueller Erfahrungsaustausch zwischen den Feuerwehren Vassach und Tolmin (SLO), zu denen wir speziell im Bereich der Jugendarbeit ein kameradschaftliches und freundschaftliches Verhältnis pflegen, statt. Mit dabei von slowenischer Seite u.a. der Gemeindefeuerwehrkommandant Miha Vencelj und Gruppenkommandant Jure Begus. In der 2,5-stündigen Besprechung wurden Erfahrungen und Ideen zu den Themen Feuerwehrjugend, Ausbildung und Auswirkungen der Covid-Krise besprochen. Es war schön, unsere Freunde nach so langer Zeit wieder einmal – wenn auch nur via Skype – treffen zu dürfen. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen und gemeinsame Treffen, sobald es die Situation wieder zulässt.

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Gerade die Rahmenbedingungen in der Krise mit dem zweiten Lockdown haben die Weiterbildung mittels online Seminaren (Livevideo im Internet) vorangetrieben. Am heutigen Abend konnte der Leiter der Landesfeuerwehrschule Oberbrandrat Ing. Klaus Tschabuschnig ausgewiesene Experten begrüßen. Über die medizinischen Hintergründe und vor allem auch die Hygienemaßnahmen referierte Dr. Ulrich Zerlauth (Krankenhaushygieniker, Facharzt für Hygiene u. Mikrobiologie, Infektiologie u. Tropenmedizin). Anschließend verwies Mag. Günter Knopp (Gastreferent der Landesfeuerwehrschule für Persönlichkeitsbildung; Psychotherapeuth) darauf, wie wichtig es ist, sich der Gefahr bewusst zu sein, ohne sich davon ängstigen zu lassen und nach wie vor Positivem genügend Raum zu geben. Den Abschluss machte Brandrat Arnulf Prasch (ORF-Redakteur, Medienbeauftragter des KLFV), der einen groben Einblick in den Ablauf der Medienkommunikation in der Krise und mögliche Lehren daraus gab.

Den Stand der Technik nutzend, konnte einerseits durch eingespielte Filmsequenzen sowie Interaktion mittels Fragen im Chat, die sofort beantwortet wurden, auch dieses Thema nachhaltig und kurzweilig erarbeitet werden.

Wir von der Feuerwehr Vassach sind stets bereit, uns weiterzubilden - egal ob persönlich vor Ort oder "virtuell" als Teilnehmer vor den Bildschirmen. Natürlich freuen auch wir uns schon auf die persönlichen Gespräche und Erfahrungsaustausch, aber wir sind uns auch sehr bewusst, wie wichtig die Befolgung der Maßnahmen und die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit sind, damit wir, wie gewohnt, immer für unsere Vassacher und Villacher Bevölkerung da sein können.

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Erst kürzlich konnte unser Kamerad OFM Gregor Eder die zweijährige Ausbildung zum Feuerwehrtaucher erfolgreich abschließen.

Im ersten Ausbildungsjahr gilt es eine fünftägige Grundausbildung zum Taucher zu absolvieren im zweiten Jahr erlernt man Personenbergungen aus Gewässern mit bis zu 20 Meter tiefe. In den kommenden Jahren erwarten den neuen Feuerwehrtaucher noch eine IST-Standkontrolle im dritten Jahr auf den der Abschluss der Ausbildung zum Einsatztaucher im vierten Jahr folgt.

Wir wünschen ein unfallfreies Arbeiten bei dieser speziellen, herausfordernden Aufgabe als Feuerwehrtaucher! "Gut Luft!"

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Was viele nicht wissen: In der Stadt Villach gibt es keine Berufsfeuerwehr, wie zum Beispiel in Klagenfurt. Vor einigen Jahren ist man in Villach einen anderen Weg gegangen, der sich als effizient und dabei um vieles kostengünstiger erwiesen hat. Es war die Geburtsstunde des "SET Bereitschaftsdiensts".

An Werktagen besetzen tagsüber im Einsatzfall die Angestellten der Werkstätte und der Verwaltung in der Abteilung Feuerwehr die ersten und wichtigsten Fahrzeuge, um die Zeit für die gleichzeitig alarmierten Freiwilligen Feuerwehren zu überbrücken. Nachts, an Wochenenden und Feiertagen wird das über den SET Bereitschaftsdienst sichergestellt, dass sofort eine Mannschaft ohne Zeitverlust zum Einsatz ausrücken kann. Diese Bereitschaft steht auch speziell für Kleinalarme bereit, um die Freiwilligen Feuerwehren zu entlasten.

Um die gewohnt hohe Qualität weiterhin zu gewährleisten, wurde dieses System in einer Arbeitsgruppe evaluiert und ein modulares Schulungsprogramm sowie eine EDV-gestützte Anmeldung eingeführt. Am 15.7. war es für die Mitglieder der FF Vassach soweit, wo im Rahmen der Basis-Schulung die neuen Abläufe vorgestellt und die beiden wichtigsten Fahrzeuge genauer präsentiert wurden. Die Mitarbeiter der Abteilung gingen dabei sehr kompetent und ausführlich auf die mitgeführten Geräte ein, damit das freiwillige Bereitschaftspersonal im Einsatzfall effizient helfen kann. So sind wir jetzt noch besser gerüstet und stellen gerne unsere Freizeit zur Verfügung, um unseren Beitrag zur Sicherheit in Villach zu leisten.

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Der über das Frühjahr pandemiebedingt eingestellte Übungsbetrieb nimmt nun langsam wieder Fahrt auf. Im Mai starteten wir mit ersten Kleingruppenübungen, nun können Übungen wieder beinahe in gewohnter Manier abgehalten werden.

Dass die Wissensbegierde der Kameraden über die vergangene übungsfreie Zeit nicht gelitten hat, zeigt die Anzahl von gleich 30 teilnehmenden aktiven Kameraden an der Übung vergangenen Freitag. Die von unseren Gruppenkommandanten Oberlöschmeister André Plankensteiner und Brandinspektor Christian Sumper ausgearbeitete Übung zum Thema Strahlrohrführung, Umgang und Verwendung diverser Löschmittel als auch der richtige Umgang mit Ölbindemittel wurde mit Interesse angenommen.

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Endlich wieder Übungen!

Nach den ersten, schrittweisen, Lockerungen der Covid-19 Maßnahmen ist es uns nun endlich wieder erlaubt in Kleingruppen Übungen durchzuführen. Natürlich gelten nach wie vor besondere Regeln wie das Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes im Feuerwehrfahrzeug als auch bei der Übung/dem Einsatz selbst sowie besondere Hygienemaßnahmen um einer möglichen Infizierung der Lungenkrankheit vorzubeugen.

Die erste Kleingruppenübung in dieser ungewöhnlichen, besonderen Zeit wurde von unserem Hauptmaschinisten HFM Christoph Winkler durchgeführt. Mit einem Teil unserer ausgebildeten Maschinisten wurden die grundlegenden Handgriffe unserer Tragkraftspritze wieder ins Gedächtnis gerufen, ordentlich geübt und damit auch verinnerlicht. Neben dem grundlegenden Aufbau und der richtigen Verwendung einzelner Komponenten mussten die Teilnehmer, unter Stress, Szenarien wie Staudruck, mögliche Schlauchplatzer oder theoretische Höhenunterschiede bei der Wasserförderung bewältigen.

Es ist toll, dass es langsam wieder losgehen kann. Übung macht ja sprichwörtlich den Meister und es ist bei der Feuerwehr einfach viel Übung nötig um bei der großen Vielfalt an Einsatzszenarien schnell, überlegt und vor allem richtig zu handeln. Wie diese Übung auch gezeigt hat, sind sich alle der aktuellen Situation bewusst und die Maßnahmen werden strikt eingehalten.

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Letzten Freitag wurde im Rüsthaus unserer Feuerwehr die Jahreshauptversammlung abgehalten und auf das ereignisreiche, vergangene Jahr 2019 zurückgeblickt. Als politischen Vertreter der Stadt Villach durften wir GR Herbert Hartlieb, von den Villacher Feuerwehren Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz und Kommandant Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach Martin Regenfelder begrüßen. Zudem freuen wir uns, dass auch dieses Mal einige Ehrengäste von befreundeten Blaulichtorganisationen wie dem Roten Kreuz und der Wasserrettung unserer Einladung gefolgt sind.



344 Aktivitäten – 2.604 Mann – 7.729 Stunden



"Die Gesamtzahl der Stunden belegt, dass die Kameraden der FF Vassach wieder einmal sehr viel geleistet haben. Über 7.700 Stunden im Dienste der Bevölkerung sind ein nicht unwesentlicher Beitrag im Gefüge der Villacher Feuerwehren.", so Kommandant Alexander Tomasi



Nicht weniger als 43 Einsätze galt es vergangenes Jahr zu bewältigen wobei der Lagerhallenbrand eines Reifenhändlers und der Vollbrand eines Bereichs im Altstoffsammelzentrum aufgrund ihrer Größe oder Komplexität besonders hervorzuheben sind. Daneben beschäftigten uns einige schwere Verkehrsunfälle und die Unwetterserie vergangenen November. Auch die Ausbildung erfreut sich bei unseren Kameraden großem Interesse - 2019 wurden von 27 Teilnehmern 22 verschiedene Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Dass auf den Nachwuchs unserer Feuerwehr großer Wert gelegt wird, ist ja schon lange bekannt. So war unsere Feuerwehrjugend auch 2019 wieder bei zahlreichen Veranstaltungen und Übungen eingebunden, wie abschließend aus dem Bericht unseres Kommandanten hervorging.

Vor den Vorhang geholt wurden Yannik Irrenfried, Justin Kneif, Theresa Liebert, Laura Sidorenko die ihren Eid gegenüber GR Herbert Hartlieb gelobten und denen der Dienstgrad FM verliehen wurde. Unser Kameradschaftsführer Christian Ettl wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Nach den Grußworten der Ehrengäste und den Schlussworten des Kommandanten wurde die Jahreshauptversammlung mit einem kräftigen "Gut Heil" geschlossen und der Abend kameradschaftlich bei gutem Essen und Getränken ausklingen gelassen.

Wir möchten in diesem Zusammenhang noch auf unseren detaillierten Jahresbericht von 2019 verweisen.

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